Oberflächenanalytik

Überall, wo biologische Strukturen auf technische Systeme stoßen, ergibt sich das biotechnologische »Schnittstellenproblem«, aus wenig Material, soviel wie mögliche (analytische) Informationen zu ziehen. Die Lösung liegt in der Modifikation der jeweiligen Oberflächen.

Durch definierte (bio-)chemische Funktionalisierung (verzweigte Linker) oder durch das Aufbringen dünner Filme (biopolymerbasierte Membranen oder schaltbare Hydrogelschichten) können Oberflächen mit neuen Eigenschaften bzw. sog. intelligente Oberflächen erzeugt werden. Die technologische Umsetzung erfolgt sowohl auf geometrischen Materialen wie z.B. Fasern als auch auf planaren Trägern wie Platten oder Chips. Die Oberflächen selbst variieren von Gläsern und Wafermaterialien bis hin zu Kunststoffen.

Die Produkte sind eigenständige Sensorelemente (Teststreifen-basierte PoNd) oder Analysen- und Datenbanktools (Zell- und Peptidchips) und können für die verschiedenen Fragestellungen aus den Bereichen Umweltanalytik, Lebensmittelüberwachung, Herdenmanagement, Prozesskontrolle oder Diagnostik eingesetzt werden.

  • Multiparameteranalytik
  • Echtzeitmonitoring/ -überwachung
  • Entwicklung von Detektionstools mit Hochdurchsatz-Potential
  • Funktionale Oberflächenstrukturierung
  • Ortsaufgelöste Analytik