Keimlastreduzierung (AMPs)

Mit Hilfe von antimikrobiellen Peptiden (AMPs) können Oberflächen mit einer bioziden Wirkung ausgestattet werden. Dafür werden nicht-toxische AMPs, synthetischen oder natürlichen Ursprungs, auf den jeweiligen Materialien immobilisiert. Durch die Anwendung der AMPs in Medizinprodukten, wie z.B. in Wundauflagen, kann der Einsatz von Antibiotika eingeschränkt werden. Die Keimlast wird somit reduziert ohne drohende Resistenzen zu fördern.

Zitzengummi eines Melkgeschirrs, innen beschichtet mit Patent-AMP (O1)
© Fraunhofer IZI-BB

Zitzengummi eines Melkgeschirrs, innen beschichtet mit Patent-AMP (O1)

Leistungsangebot:

  • Kopplung von Peptiden an gewünschte Oberfläche mittels affiner oder kovalenter Bindung
  • Kopplung über »Hilfsmatrices« auf schwierigen Substraten